Die Entdeckung der Supraleitung

Das Phänomen der Supraleitung wurde vor mehr als 90 Jahren entdeckt. Im Jahre 1908 gelang mit der Verflüssigung des Heliums der erste Schritt. Die Möglichkeit Materialien auf die Temperatur des flüssigen Heliums (4.2 K bzw. -269 °C) abzukühlen, eröffnete neue Horizonte für die Untersuchung von Materialeigenschaften.

Der holländische Physiker Heike Kammerlingh Onnes, der später für seine Arbeiten den Nobelpreis erhielt, untersuchte den elektrischen Widerstand von Metallen bei tiefen Temperaturen. Als er 1911 mit seinen Mitarbeitern die Meßdaten diskutierte, sagte einer seiner Doktoranden, daß der Widerstand von Quecksilber nicht meßbar war - das Instrument zeigte null an. Onnes ließ die Messungen wiederholen, was jedoch kein anderes Ergebnis brachte. Onnes wurde ärgerlich und drohte dem Studenten sogar ihn aus seiner Arbeitsgruppe zu entlassen. Schließlich - um seine Kompetenz zu zeigen, wiederholte er die Messung selbst ...

... den Rest der Geschichte, sowie weitere Kuriositäten kann man auf unserer Ausstellung erfahren.

Probieren Sie es selbst !

Forschung in Europa

"RTD info", das Forschungsjournal der europäischen Union publizierte im Februar 2003 seine Spezialausgabe über die Supraleitung und deren Zukunftsperspektiven. In den folgenden Artikeln (in englisch) kann man sich näher darüber informieren:

Ein Traum wurde wahr?

Möglichkeiten

Wie verarbeitet man Staub zu Draht?

Europa im Wettbewerb

Das Ausstellungsprojekt

Die Ausstellung wird durch das EU Programm "Wissenschaft und Gesellschaft" gefördert.

Die Projektpartner sind: